Kubuntu: Nachinstallation GNOME schießt KDenlive ab.
Verfasst: So Mai 16, 2010 4:39 pm
Im Prinzip ist dies hier die Fortführung von http://www.audio4linux.de/forum/viewtop ... f=6&t=1044, allerdings unter einem anderen Gesichtspunkt. Zunächst habe ich versucht, unter Ubuntu/Gnome mittels der Nachinstallation des "kde-full" KDenlive ans Laufen zu bringen. Im Nachhinein ist für mich fraglich, ob die Installation des KDE-Plasma Paketes besser funktioniert und diverse Probleme wie fehlender Ausschaltknopf im Menü, unvollständiges Panel etc. verhindert hätte.
Nachdem mir mein System am Ende des KDE-Experimentes ziemlich vermurkst schien, machte ich kurzerhand eine Neuinstallation von Kubuntu. Und siehe da: Im Gegensatz zu Ubuntu erkennt Kubuntu gleich meine Soundkarte und auch KDenlive lief gleich von Beginn an tadellos.
Allerdings bugte das KDE-Desktop als solches ziemlich rum, KMail kann mit Evolution irgendwie einfach nicht mithalten und überhaupt ist die KDE-Nutzung insgesamt schon extrem gewöhnungsbedürftig für jemanden wie mich, der wegen der wirklich intuitiv einfachen Nutzbarkeit von GNOME mit seinem Software-Center etc. überhaupt erst vor nicht einmal einem halben Jahr zu Linux gekommen ist.
Wegen etlicher Nutzungsprobleme von KDE versuchte ich dieses Mal, GNOME mit dem Paket "gnome-desktop" nachzuinstallieren. Und was soll ich sagen: KDenlive lief danach nicht mehr. Selbst nach der Deinstallation der GNOME-Pakete blieb das Problem bestehen.
Das ist dann schon ein Moment, in dem ich mich frage, warum nicht einfach wieder Windows verwenden oder wieder ein Multiboot verwenden? Nun, ein Multiboot scheidet mittlerweile aus, weil mir das beim Upgrade auf 10.04 den Windows Bootloader zerschossen hat. Abgesehen davon finde ich die Linux Open Source Philosophie nach wie vor cool.
Allerdings befinde ich mich mitterweile in einen User-Stadium, wo ich mich als Musiker mehr vor dem Rechner, als am Instrument befinde. Und ich sitze gar nicht so lange am Rechner, weil ich mich in die Linux-Programme einarbeite, sondern in der letzen Zeit viele Installationsprobleme des Systems habe.
Jetzt ist es vielleicht in sofern ein zu erwartendes Problem gewesen, weil ich gleich drei Tage nach dem Release upgegradet habe. Das stimmt aber in sofern nur zur Hälfte, weil ich dringend ein Videobearbeitungsprogramm benötigte und für GNOME einfach keines da ist, was meine Anforderungen erfüllt. Also ist es gehopst, wie gesprungen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich eh vor den Problemen gestanden hätte, die ich jetzt habe.
Das Ende vom Lied ist nämlich, ich installiere mein System nun das dritte Mal neu, um einfach einmal ein sauberes System zu haben, auf dem alles läuft, was ich brauche. Abgesehen davon hatte ich den Rechner noch nicht soweit fertig eingerichtet, dass es nicht der einfachere Weg gewesen wäre.
Aber in letzter Konsequenz ist die Linux-Nutzung manchmal schon ein sehr Kompromiss behaftetes Abenteuer für mich. das liegt aber wohl an der Linux-Kultur im allgemeinen. Mein Plan: Nun einmal den Rechner so installieren, wie ich ihn brauche und dann erst einmal Monate lang nur ANWENDER sein

Nachdem mir mein System am Ende des KDE-Experimentes ziemlich vermurkst schien, machte ich kurzerhand eine Neuinstallation von Kubuntu. Und siehe da: Im Gegensatz zu Ubuntu erkennt Kubuntu gleich meine Soundkarte und auch KDenlive lief gleich von Beginn an tadellos.
Allerdings bugte das KDE-Desktop als solches ziemlich rum, KMail kann mit Evolution irgendwie einfach nicht mithalten und überhaupt ist die KDE-Nutzung insgesamt schon extrem gewöhnungsbedürftig für jemanden wie mich, der wegen der wirklich intuitiv einfachen Nutzbarkeit von GNOME mit seinem Software-Center etc. überhaupt erst vor nicht einmal einem halben Jahr zu Linux gekommen ist.
Wegen etlicher Nutzungsprobleme von KDE versuchte ich dieses Mal, GNOME mit dem Paket "gnome-desktop" nachzuinstallieren. Und was soll ich sagen: KDenlive lief danach nicht mehr. Selbst nach der Deinstallation der GNOME-Pakete blieb das Problem bestehen.
Das ist dann schon ein Moment, in dem ich mich frage, warum nicht einfach wieder Windows verwenden oder wieder ein Multiboot verwenden? Nun, ein Multiboot scheidet mittlerweile aus, weil mir das beim Upgrade auf 10.04 den Windows Bootloader zerschossen hat. Abgesehen davon finde ich die Linux Open Source Philosophie nach wie vor cool.
Allerdings befinde ich mich mitterweile in einen User-Stadium, wo ich mich als Musiker mehr vor dem Rechner, als am Instrument befinde. Und ich sitze gar nicht so lange am Rechner, weil ich mich in die Linux-Programme einarbeite, sondern in der letzen Zeit viele Installationsprobleme des Systems habe.
Jetzt ist es vielleicht in sofern ein zu erwartendes Problem gewesen, weil ich gleich drei Tage nach dem Release upgegradet habe. Das stimmt aber in sofern nur zur Hälfte, weil ich dringend ein Videobearbeitungsprogramm benötigte und für GNOME einfach keines da ist, was meine Anforderungen erfüllt. Also ist es gehopst, wie gesprungen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich eh vor den Problemen gestanden hätte, die ich jetzt habe.
Das Ende vom Lied ist nämlich, ich installiere mein System nun das dritte Mal neu, um einfach einmal ein sauberes System zu haben, auf dem alles läuft, was ich brauche. Abgesehen davon hatte ich den Rechner noch nicht soweit fertig eingerichtet, dass es nicht der einfachere Weg gewesen wäre.
Aber in letzter Konsequenz ist die Linux-Nutzung manchmal schon ein sehr Kompromiss behaftetes Abenteuer für mich. das liegt aber wohl an der Linux-Kultur im allgemeinen. Mein Plan: Nun einmal den Rechner so installieren, wie ich ihn brauche und dann erst einmal Monate lang nur ANWENDER sein


