Mich schockt das alles nicht mehr...
Mal im Ernst: Ubuntu als Update ist immer so la la. Manchmal klappt's gut, manchmal nich so.
Ich würde eher zu einer frischen Installation raten. Und falls man doch lieber n Update haben will, dann lieber erst mal n paar Tage warten. Nach 'ner Woche sind die schlimmsten Bugs weggepatcht.
Wenn man das clever angestellt hat, also z.B. sein /home-Verzeichnis auf 'ne extra Partition gelegt hat, dann ist 'ne Neuinstallation halb so wild. Es gibt sogar extra bei Ubuntu ein grafisches Programm, das speichert, welche Programme Du installiert hast - auf diese Weise ist es echt einfach, Dir Dein System nach einer Neuinstallation wieder mit "Deinen" Programmen zu versehen, so dass Du im Prinzip gleich dort weiter machen kannst, wo Du vor dem Upgrade aufgehört hast. Das Programm heißt im Menü "Servicepaket-Erstellung" ("gpk-service-pack") und als Paket "packagekit-gnome".
BackUps sind trotzdem angeraten - wie eigentlich sowieso in regelmäßigen Abständen... (Mach ich es deswegen? Natürlich nich

!)
Aber zu Deinen Fragen:
stevie777 hat geschrieben:Wie lange kann man so ein Betriebssystem verwenden bzw. wie lange wird man mit Updates versorgt?
Bei Ubuntu ist das - glaube ich - ein Jahr, außer LTS: Da sind's dann 3. Man wird aber nur mit sicherheitsrelevanten Updates versorgt, d.h. auf neue Programmversionen oder Kernel wartest Du wahrscheinlich vergeblich. Es ist bei Linux immer gut, am Ball zu bleiben, d.h. ein neues Release auch mit zu machen - zumindest im Desktopbereich. Bei Servern ist das ja egal, so lange alles läuft und keine neue Funktionalität gebraucht wird.
Mint ist sehr ähnlich wie Ubuntu. Sidux ist da eine Besonderheit: Die wollen immer möglichst aktuell sein und haben da ein anderes Upgrade-System ("Rolling-Release"). Vorteil: Immer topaktuell, Nachteil: kann auch mal was kaputt gehen. Manche sagen: Kann man einem Neuling zutrauen - ich bin da eher skeptisch.
Wenn Du selten Upgrades machen willst, nimm Debian stable. Aber gehe davon aus, dass Du mit Programmen herumhantierst, die teilweise schon 3, 4 Jahre auf dem Buckel haben - angesichts dessen, was sich im Linux-Audio-Bereich gerade tut, keine wirklich gute Idee.
Grüße!